DGC-Siebengebirge e. V.

Gleitschirm- und Drachenfliegen in der Region Köln-Bonn

Goldener Oktober

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Sonntag, 28. Oktober. Auch wenig Sonne reicht, wenn die Luftschichtung thermisch ist. Kurz nach 13:00 hatte die Sonne den Herbstnebel weggeheizt. Es wurde ein strahlender Herbsttag. Und es ging sogar nach oben. Lucian hat die richtige Stelle gefunden und konnte eine halbe Stunde über den bunten Wäldern fliegen. Foto: Hartmut Schlegel. Pilot: Joseph Qagish.

 

Genussfliegen zum Saison-Ausklang

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20./21. Oktober 2012. Ein Herbstwochenende aus dem Bilderbuch. In unserem Schleppgelände bei Unkel am Rhein haben viele Piloten die letzten warmen Sonnenstrahlen und die grandiose Farbsinfonie des rheinischen „Indian Summer" genossen. Am Samstag ging es noch gemächlich zu. Winde und Schleppteam konnten die gut 10 Piloten locker bewältigen. Am Sonntag wurde es dann schon voller. Jetzt waren es doppelt so viele Starter. Aber die Teamarbeit klappte reibungslos. Trotz technisch bedingter Pausen infolge eines Seilüberwurfs kamen alle in die Luft. Die Stimmung war entspannt und heiter. Das Foto hat Klaus Göhring am Samstagabend vom Motorgleitschirm aus gemacht.

Rhein-Zeitung in Hohenunkel

Am 20. Oktober hatten wir in Hohenunkel Besuch von der Rhein-Zeitung. Redakteurin Dorothea Müth machte den Selbstversuch und vertraute sich ihrem Kollegen Markus Scheid an, der sie mit dem Tandemgleitschirm in die beste Aussichtsposition brachte, die das Siebengebirge zu bieten hat. Dorothea war so beeindruckt, dass sie gleich zwei Artikel geschrieben hat. Den ersten gibt es hier. Und den zweiten kannst Du hier lesen.

 

Die Farben des Herbstes

Burg Odenhausen

19. Oktober 2012. Die Burg Odenhausen in Berkum aus der Perspektive des Motorschirm-Piloten. Foto: Klaus Göhring

Mehr Feiern als Fliegen

So viel Wetterpech muss man erst einmal hinbekommen: eingerahmt von ruhigem Spätsommerwetter zeigte sich ausgerechnet das Lasserg-Wochenende am 25./26. August von seiner windigen Seite. Am Sonntag kamen auch noch Schauer dazu. Doch wir Flieger sind Optimisten und gnadenlose Pragmatiker. So wurde die runderneuerte RML-Winde bereits am Freitagnachmittag zum Spontaneinsatz beordert. Mit beachtlichem Erfolg: einige Piloten kamen auf diese Weise nach den Aufbauarbeiten noch zu einem schönen Abendflug.

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 Windenstart am Freitagabend. Foto: Frank Herr

 

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 Guido Theisen nutzte den Freitag für einen Ausflug mit dem Motorschirm. Foto: Dirk

 

Der Samstag war warm und trocken. Häufig kam sogar die Sonne durch. Wegen des böigen Windes wurde der Flugbetrieb abgesagt. Am Boden gab es aber einiges zu sehen. RML-Sportwart Horst Gresch hatte den beliebten Fun-Wettbewerb auf die sichere Seite gebracht. Statt Fliegen stand Parcours-Laufen mit dem geöffneten Schirm auf dem Programm. Gegen die Uhr natürlich. Doch die eigentliche Herausforderung war das Paddeln im kippeligen Boot über die Mosel. RML-Chef Reiner Ehrhard nutzte die Gelegenheit für ein spontanes Bad im Fluss. Der anschließende Berglauf zurück zum Startplatz war für den Wendepunkt-am-Limit-gestählten Lars Budack keine ernsthafte Herausforderung. Er gewann verdient den ersten Preis.

 

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 Kampf am Boden. Groundeln konnte man bis der Arzt kommt. Foto: Martin Kaiser

Der eigentliche Schatz dieses Festes lag aber in der entspannten Atmosphäre. Irgendwie hatte keiner Lust, sich vom Wind die Laune verderben zu lassen. So wurde viel Fliegergarn gesponnen. Mit Blick auf die vom Wind gekräuselte Mosel wurde der Startplatz zur Sonnenterrasse.

 

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 Schwätzchen am Startplatz. Foto: Kenan Cinar

Abends hatten dann doch alle gewaltigen Hunger. Und Durst. Der Grillmeister brutzelte über echter Holzkohle Berge an Fleisch und Wurst. Der Geheimtipp war seine Wildschweinwurst, die noch reißenden Absatz fand, als Krautsalat und Rindersteak schon längst vertilgt waren. Danach wurde weiter gefeiert. Die einen hielten es mit der Lagerfeuerromantik (und rochen tags darauf wie frisch geräuchert), andere zogen sich in den Schatten ihrer Wohnmobile zurück. Bei Roman Zech gab es sogar karibische Musik mit Cocktails – sehr zur Freude einiger Damen von bemerkenswerter Trinkfestigkeit. Auf all dies blickte ein freundlicher Halbmond. Hätte er sprechen können, hätte er die Flieger zu Ihrem Plan B beglückwünscht: Feiern statt fliegen. Es hat Spaß gemacht.

 

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Hoch die Tassen. „Cuba libre" oder so ähnlich hieß dieser Zaubertrank. Foto: Dirk

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